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Südgiebel und Wandfreske Ostfassade
Großer Theatersaal Flur
Foyerbar - wellenförmige Glasflächen Gesamtaußenansicht
Foyerbar - Kamin Zuschauertreppen
Westfassade

Das von 1961 bis 1965 errichtete Maison de la Culture ist das einzige Bauwerk, das zu Lebzeiten des Architekten verwirklicht wurde. Sein aus dem Programm von André Malraux abgeleitetes Konzept zielt darauf ab, "die Werke des menschlichen Genius" jedermann zugänglich zu machen.
Das 112 lange Gebäude steht auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlesandsteinbruchs und weist von außen ein ungewöhnliches Profil auf: Das Dach ruht auf einem Kabelsystem, das ihm das Aussehen eines umgekehrten Gewölbes verleiht. Die kühne Schräge der Ostfassade wird innen durch die Installation von Tribünen intelligent genutzt.

Die wellenförmigen Glasflächen auf der Ost- und Westfassade sind aus der Arbeit von Le Corbusier und Iannis Xenakis (Komponist) hervorgegangen, die sowohl musikalische wie architektonische Farben und Takte vermischen.
Das Mobiliar im Gebäude stammt von Pierre Guariche, einem Architekten und Designer, der mit dem "Modulor" arbeitete. Diese Maßeinheit wurde von Le Corbusier eingeführt, um Harmonie zu erzeugen und auf das menschliche Maß zugeschnittene Proportionen zu schaffen.
Das Maison de la Culture beherbergt zahlreiche Räume mit unterschiedlicher Nutzung: Auditorium, Theatersaal, Raum für bildende Kunst, Raum für Körperausdruck etc.

Das seit 1984 unter Denkmalschutz stehende Kulturhaus steht immer noch im Zeichen seines ursprünglichen Programms: Ort für Schauspiel und künstlerischen Ausdruck, Musikvereinsschule, Zentrum für darstellerischen Ausdruck etc.


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